Nach zweijähriger Ausbildung im Berufsbildungsbereich wurden in einer Feierstunde 21 Beschäftigte mit Behinderung „freigesprochen“ und in die Werkstatt Constantin übernommen.
Die Freisprechung ist der Schritt aus dem Berufsbildungsbereich (BBB), dem Ausbildungsort der Werkstatt, in die einzelnen Arbeitsbereiche. Im BBB erlernen die Beschäftigten in zwei Jahren Fertigkeiten und Kenntnisse im Umgang mit verschiedenen Werkstoffen, Werkzeugen und Maschinen. Jeder Beschäftigte hat sich mit der Freisprechung für die Arbeit mit einem Werkstoff entschieden. „Wenn jemand weiß, ob er mit Textilien, Metall oder in der Wäscherei arbeiten will, ist das ein wichtiger Schritt. Die Beschäftigten absolvieren Praktika in verschiedenen Arbeitsgruppen, um einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Das hängt von den Wünschen und Fähigkeiten des Einzelnen ab“, erklärt Gruppenleiter Elias Khazzoum.
Zwei der Beschäftigten treten nach der Ausbildung einen Außenarbeitsplatz an. Das heißt, dass sie selbständig an einem Einsatzort außerhalb der Werkstatt arbeiten, aber dort weiterhin versichert bleiben. In diesem Jahr haben ihre Ausbildung beendet: Wajdi El Chekif, Özer Kaleoglu, Eren Kaplan, Nigmet Sahingöz, Thomas Linauer, Stefanie Möller, Denis Koch, David Pollaschek, Thomas Schulze, Andre Klaus, Manfred Mergen, Michele De Lucia, Martin Sudhues, Sandra Kujawa, Stephanie Wiberny, Rolf Rupprecht, Raffael Nowak, Patrick Kosycarz, Marko Kattanek, Kevin Sönning, Sebastian Jürgen. Sie wurden in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Werkstatt Constantin übernommen.
Ausgebildet wurden sie in den Abteilungen Wäscherei, Metallverarbeitung, Montage und Verpackung, Textilverarbeitung, Hauswirtschaft, Gartenbau und Pulverbeschichtung. Alle Beschäftigten werden durch die Abteilung für berufliche Rehabilitation der Arbeitsagentur in die WfbM vermittelt.