Arbeiterin an einer Nähmaschine

Der Berufsbildungsbereich und berufliche Qualifizierung Werkstatt Constantin

Wir wollen mehr leisten als eine "Beschäftigungstherapie" für Menschen mit Behinderungen. Wer unsere Dienste in Anspruch nimmt, soll sich auf erstklassige Qualität verlassen können. Deshalb werfen wir auch niemanden ins kalte Wasser - wer zu uns kommt, wird nach einem dreimonatigen Eingangsverfahren maximal zwei Jahre lang sorgfältig im Berufsbildungsbereich ausgebildet.

Im ersten Teil des Berufsbildungsbereiches konzentrieren wir uns dabei vor allem darauf, allgemeine Fähigkeiten zu fördern: Orientierung, Sozialverhalten, Ausdauer und Belastung. Dazu können schon einmal verschiedene Arbeitsabläufe ausprobiert werden.

So vorbereitet, geht es dann an die eigentliche Arbeit. Jeder kann fast in allen Bereichen der Werkstatt seine eigenen Möglichkeiten herausfinden und erweitern- anhand seines eigenen, persönlichen Förderplans. Je nach Behinderung und Veranlagung des Einzelnen gehört dazu auch ein berufsbegleitender Unterricht bzw. eine Unterweisung zum selbstständigen Umgang mit den Dingen des ganz normalen Alltags.

In Kooperation mit der Hilda-Heinemann-Schule, Förderschule für Menschen mit geistigen Behinderungen wird im Berufsbildungsbereich im Rahmen des Projektes "Werkstatt in Teilzeitform" ein halber Unterrichtstag pro Woche in der Schule angeboten. Die Beschäftigten werden dort von Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet und hierdurch in ihrer Arbeitsfähigkeit - Ausdauer und Geschicklichkeit, Teamarbeit und Konzentration gefördert.

Während der Zeit im Berufsbildungsbereich ist in der Regel die Agentur für Arbeit Kostenträger der beruflichen Reha-Maßnahme.

Leitungen Werkstatt Constantin-Bewatt Hochformate

Sylvia Berthold, Koordinatorin

Berufsbildungsbereich Constantin

Tel.: 0234 95997-0

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