Die Aufnahme in die Werkstatt

Aufgenommen werden kann jeder geistig, psychisch und/oder mehrfachbehinderte Erwachsene, unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung, jedoch nach Ableistung der allgemeinen Schulpflicht.

Über die Aufnahme entscheidet der Fachausschuss. Er besteht  aus Vertretern der Bundesagentur für Arbeit, des überörtlichen Sozialhilfeträgers und der Werkstatt.

Bei Eintritt in die WfbM durchlaufen die Beschäftigten zunächst das Eingangsverfahren zur Feststellung, ob die WfbM die geeignete Einrichtung für die Eingliederung des behinderten Menschen in das Arbeitsleben darstellt. Das Eingangsverfahren erstreckt sich über einen Zeitraum von 3 Monaten. Im Anschluss erfolgt im Regelfall eine Übernahme in den Berufsbildungsbereich (BBB) für 2 Jahre.

Auch nach dem BBB und dem anschl. Wechsel in den Arbeitsbereich wird jeder Beschäftigte weiter individuell gefördert.
Beschäftigte mit schwersten und mehrfachen Behinderungen können im Förderbereich der Werkstatt aufgenommen werden.
Falls andere Maßnahmen der beruflichen oder sozialen Rehabilitation für eine bessere Form der Integration (Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt)nicht in Frage kommen, sind Menschen hier bis zum Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren beschäftigt.

Im Arbeitsbereich Werkstatt Constantin-Bewatt kann ein Entgelt zwischen 93,00 Euro und 325,00 Euro verdient werden. Alle Beschäftigten sind renten-, kranken- und pflegeversichert. Urlaub wird in Anlehnung an den öffentlichen Dienst gewährt.

BBB-Lossprechung 2008